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Wie neu geboren!

Auch in dieser Sommerzeit fahren wieder viele Menschen an die Küste oder auf eine unserer Inseln, um durchzuatmen und richtig abzuschalten. Sie wollen sich in Wind und Wellen erholen. Die Seeluft wirkt anregend und erfrischend. Wer dazu noch ins Meer springt, der fühlt sich oft wie neu geboren. Wer das nicht kann oder will, empfindet oft ein Wannenbad zu Hause ähnlich: Man fühlt sich wie neu geboren.

Stimmt, man fühlt sich wirklich so. Aber man ist es doch leider nicht. Die steife Brise oder das Bad schaffen einen erfrischten entspannten Menschen. Das ist auch gut, aber so richtig neu, neu von Grund auf, wird man dadurch natürlich nicht. So wenig, wie ein total überholter Gebrauchtwagen jemals wieder zu einem Neuwagen werden kann.

Wenn wirklich etwas neu werden soll, dann muss das Alte weichen. Das Alte, damit meint der Apostel Paulus, den alten Menschen, nicht den nach Jahren gealterten, sondern den Menschen, der zwar um Gott weiß, ihn aber einen guten Mann sein lässt, der sich vor seinem Schöpfer verschließt. Der alte Mensch – das ist der, der sich auch vor den Mitmenschen verschließt, dauernd um sein dickes Ich kreist und darauf beharrt. Deshalb muss er sterben.

Eine klare Wende ist notwendig. Nur so kommt es zu einer Neugeburt, zu einem neuen Leben, das kein Tod mehr töten kann. Diese Wende ist die Lebenswende, ist die Wende hin zu Jesus. Durch ihn wird nun alles neu. „Ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur, das Alte ist vergangen, siehe, es ist alles neu geworden“ (2. Kor. 5, 17).  Der alte Mensch und sein dickes Ich sind überwunden.

Durch und mit Jesus ist ein Neuanfang des Lebens möglich. Jesus hilft nicht nur zu einer vorübergehenden Erquickung, sondern er schenkt ein völlig neues Leben. Fragen Sie die neugeborenen Christen! Corrie ten Boom, die große Evangelistin aus Holland, meint dasselbe: In Mexiko fragte ich einmal einen Jungen: „Bist du ein Kind Gottes?“ Er antwortete: „Senora, ich gehe jeden Sonntag in die Kirche.“ „Das ist gut, aber nicht genug. Wenn ich in eine Garage gehe, werde ich noch kein Auto. Es gibt nur einen Weg, ein Kind Gottes zu werden – dem zu glauben und zu gehorchen, was in Joh. 1, 12 steht: Diejenigen, die Jesus als ihren Heiland und Herrn annehmen, macht er zu Kindern Gottes.“ „Aber meine Eltern sind echte Gotteskinder.“ „Das ist herrlich. Aber Gott hat keine Enkelkinder. Wenn du Jesus als deinen Heiland angenommen hast, wirst du selbst ein Angehöriger der Familie Gottes.“ Neu geboren.

Klaus Dörrie, Pastor der Eliagemeinde Langenhagen-Mitte

Erschienen als „Quergedacht“ im Langenhagener Echo, August 2012

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