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Ein kreisrunder Regenbogen

Wie ein Regenbogen entsteht, das haben die Meisten einmal im Physikunterricht gelernt. Diejenigen, die’s behalten haben, wissen, dass er ein physikalischer Effekt aus der Optik ist. Es gibt ihn nicht wirklich, er ist eine Erscheinung, denn man sieht das reflektierte Licht der Sonne, durch Milliarden von Tröpfchen in das Farbspektrum aufgefächert. Man hat die Sonne genau im Rücken und vor sich eine Fülle von Tröpfchen, üblicherweise eine Wolkenfront oder fallender Regen. Aber auch die Dusche im Freibad tut’s. In den Tröpfchen erscheint dann der Regenbogen.

Dieser Zusammenhang ist es, den ich mir aus den Tiefen meines Gehirns erst einmal wieder zusammenholen muss, als ich morgens gegen 8:00 Uhr im Landeanflug auf München bin und rechts aus dem Fenster schaue. Was ich sehe, kann ich erst nicht
glauben. Beim Blick von oben auf die glatte Wolkendecke gibt es einen Bereich, der etwas heller ist als die Umgebung und er ist kreisrund. Und so, wie die Maschine immer mehr sinkt und der Wolkendecke näher kommt, sehe ich, wie dieser helle Kreis außen herum einen Regenbogen hat, kreisrund, erst ganz zart, dann immer deutlicher. Je tiefer wir kommen um so kleiner wird der Kreis aber die Farben des Regenbogens werden immer kräftiger. Und da: Mitten in dem Kreis der Schatten unsres Flugzeugs. Ja Wahnsinn! Mit Flugangst habe ich keine Probleme aber es ist mir so, als will Gott mir durch diese Entdeckung sagen: Ich bin um dieses Flugzeug. Danke Herr! Ich juble innerlich. Ist so eine Schlussfolgerung zu weit hergeholt? Darf man sich so einen Gedanken erlauben? Ich glaube schon. Dass man oben auf eine Wolkendecke schauend bei der richtigen Konstellation der Winkel einen kreisrunden Regenbogen sehen kann, das allein ist doch schon zum Danken. Aber für mich als Christ ist der Regenbogen ja nicht irgendeine Naturerscheinung. Gott sagt mir damit: Ich passe auf. Ich habe alles, was passiert, im Blick. Du kannst mir vertrauen. Nach der größten Katastrophe der Menschheit, der Sintflut, sagte Gott nämlich zu Noah: „So lange die Erde steht, soll nicht aufhören Saat und Ernte, Frost und Hitze, Sommer und Winter, Tag und Nacht... Das ist das Zeichen des Bundes, den ich geschlossen habe zwischen mir und euch: Meinen Bogen habe ich in die Wolken gesetzt...“ (1. Mose 8, 22; 9, 12+13) Der Herr im Himmel hat also alles im Blick. In einer Zeit wie dieser, mit Finanzkrise, Ökokrise, Klimawandel, Erdbeben und Tsunamis, Überflutungen und Dürren ist das ein Wort, das mich als Christen sehr ermutigt. Denn nichts passiert einfach so. Der Herr weiß, was er zulässt.

Schade, dass man hier sein Handy nicht einschalten darf. Ich würde dieses Signal von Gottes Fürsorge so gern fotografieren.

Als ich von München nach Hause komme, erzähle ich meiner Frau von dem kreisrunden Regenbogen. Nach dem Motto „Es gibt nichts, was man nicht im Internet findet“, hat sie in kurzer Zeit Bilder von kreisrunden Regenbögen gefunden.

Heute sehe ich jeden „halben“ Regenbogen, wie man ihn von der Erde aus erkennen
kann, mit viel mehr Dank im Herzen. Denn selbst hinter jedem „halben“ Regenbogen, steht das ganze Versprechen Gottes: „Es soll nicht aufhören ...“

G. E.

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