Früh am Morgen ist Jesus im Tempel in Jerusalem. Er steht in einer großen Volksmenge. Pharisäer und Schriftgelehrte gehören auch zu seinen Zuhörern. Jesus spricht mit den Leuten über das Reich Gottes und verkündigt ihnen seine frohe Botschaft: „ Ich bin das Licht der Welt: Wer mir nachfolgt, wird nicht wandeln in der Finsternis, sondern wird das Licht des Lebens haben.“ (Joh. 8,12)

Seine Zuhörer verstehen ihn nicht. So wie es auch heute bei den meisten Menschen ist. Jesus hat keine Bedeutung mehr für ihr Leben.

Als Licht der Welt weiß Christus aber auch, dass ohne Licht keine Leben möglich ist. Nur im Glauben an Jesus erkennt der Mensch die Wahrheit über sich selbst, auch im Verhältnis zu Gott. Er begreift, dass er die Vergebung seiner Sünde und Schuld dringend nötig hat. Darum gilt Jesu Einladung auch heute: „Kommet her zu mir alle, die ihr mühselig und beladen seid; ich will euch erquicken.“ (Matt. 11, 28)

Jesus ist der Einzige, der uns durch und durch kennt. Er weiß genau, dass wir ihn brauchen. Ohne Christus sind wir orientierungslos wie eine Schafherde. Allein finden wir unseren Weg nicht heraus aus Angst und Verzweiflung.

Jesus, der gute Hirte, will uns, seine Schafe, liebevoll nach Hause bringen, sobald wir ihm unser Leben anvertrauen. (Joh. 1,12)

Darum werden wir als seine Boten auch nicht müde, seine Frohe Botschaft als strahlendes Osterlicht immer wieder in die Finsternis dieser Welt zu tragen:

„Das Licht der Welt ist da!“ – „Jesus ist da!“

(S.M.)

Jesus, das Licht der Welt

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