Sie kennen doch auch diesen Ausspruch? Damit beschreibt man das alte Lied des Klagens und des Jammerns. Es ist ein Lied, das regelmäßig eine negative Lebenseinstellung zum Ausdruck bringt. Der Pessimist stimmt es oft an, weil er ständig alles grau in grau sieht: “Es wird ja doch nicht besser, eher schlimmer!” - Ganz anders der Optimist, der ist zuversichtlich. Er muntert sich immer wieder auf, sein Leben besteht aus lauter Neuanfängen. Aber dieses neue Lied will geübt sein, immer und immer wieder und gerade wenn es uns schwer fällt. Dazu muss man allerdings umdenken. Man muss seinen alten Stand-Ort verlassen, um eine neue Perspektive zu bekommen, erst dann kommt es vom alten zum neuen Lied.

Das alte Lied heißt:

Das neue Lied heißt:

“Wie man in den Wald hineinruft, so schallt es zurück.”

“Vergeltet nicht Böses mit Bösem, bleibt freundlich, auch wenn man euch beleidigt.” (1. Petrus 3,9)

“Freut euch des Lebens, weil noch das Lämpchen glüht.”

“Freut euch, dass eure Namen im Himmel eingetragen sind.” (Luk. 10,20)

“Jeder ist sich selbst der Nächste.”

“Liebe deinen Nächsten wie dich selbst.” (Markus 12, 31)

“Mir gibt auch keiner was.”

“Geben macht glücklicher als Nehmen.” (Apg. 20, 35)

Es ist alles selbstverständlich.”

Vergesst nicht, Gott für alles zu danken.” (1.Thess. 5, 18)

“Mit dem Tod ist alles aus.”

“Unsere Heimat ist im Himmel.”
(Phil. 3,20)

Nicht nur die Bibel ist voll von dem neuen Lied, das Menschen gesungen haben, die Gott frei gemacht hat vom dicken Ich, von Schuld und Todesangst. Wir haben noch ein anderes Buch: Unser Gesangbuch als Lieder- und Gebetsbuch! Auf jeder Seite findet sich das neue inwendige Lied, nämlich die alte, ewig neue Gewissheit z.B. eines Paul Gerhardt:

Mein Herze geht in Sprüngen und kann nicht traurig sein, ist voller Freud und Singen, sieht lauter Sonnenschein.
Die Sonne, die mir lachet, ist mein Herr Jesus Christ;
das, was mich singen machet, ist, was im Himmel ist.

Immer die alte Leier

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